Manfred H. Schmidt

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Manfred Hansherbert Schmidt

1935 in Stettin geboren.

Erlernte den Beruf eines Schrift-setzers. Arbeitete in mehreren Druckereien. Betätigte sich als Filmvorführer und leitete ein Lichtspieltheater. War später Mitarbeiter und Leiter von Kultureinrichtungen in Tanger-hütte, Halle/Saale und Schwedt. Arbeitete mehrere Jahre als Zeitungsredakteur. Besuchte die Fachschule für Klubleiter in Meißen, studierte das Fach Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichte Rezensionen über Kunstausstellungen und Theateraufführungen. Verfasste kultur- und kunsthistorische Beiträge, Wander- und Stadtführer. Schreibt Gedichte und Kurzgeschichten. Veröffentlichungen in Anthologien. Nahm mit Erfolg an Literaturwettbewerben teil. Wohnt in Frankfurt (Oder).

Weitere Buchveröffentlichungen

 

„Jahre und Zeiten“

 

In über hundert Gedichten, aufgeteilt in fünf Kapitel, spiegelt sich kaleidoskopartig das Leben und Wirken des Autors in den letzten fünzig Jahren. Die frühen Gedichte erfassen streiflichtartig die Eindrücke bein Aufbau von Werk und Stadt Schwedt in den sechziger Jahren. Der Autor spricht seine Freunde an, erinnert sich an Ereignisse in der Jugend, spürt den Gefühlen der Liebe und der Partnerschaft sowie den Empfindungen in den Jahreszeiten nach. Humorvolle Gedichte und Verse ergänzen die Lebensbetrachtungen des Autors.

 

Druck und Verlag epubli GmbH, Berlin. 130 Seiten. ISBN 978-3-8442-7924-5

 

 

„Der imaginäre Hund“

 

Sechs Geschichten aus dem Lebenskreis des Autors und ein Auszug aus einer Kriminalkomödie. - Erinnerungen des Autors an erste Jahre der Kindheit: Die Begeisterung für die Marschmusik aus dem Radio, die direkt in den bombendurchschüttelten Luftschutzkeller führte und von dort aus auf den Abenteuerspielplatz Stadion des Großvaters. Und da gab es noch den technikverrückten Onkel mit seinem Cabriolet und dem ersten Kofferradio, der mit einem Flugzeug und mit seinem Terrier die Dorfbewohner und das Viehzeug erschreckte. Ein Freund taucht aus dem Westen wieder auf und fasziniert mit der Interpretation von „Flamingo“ auf dem Altsax seine Kumpels aus der Band. Der imaginäre Hund ist zeitweise ein wichtiger Bezugspunkt einer demenzkranken Frau, deren Mann Schwierigkeiten damit, aber auch Spaß mit ihr hat. Ein Junge freundet sich mit einem alten Mann an, und ein Redakteur ist ständig auf der Suche nach einer ominösen Zahl, die er erst durch Fieber und Krankheit entdeckt. Schließlich wird ein Kriminalrat unentwegt von der Frage verfolgt: Wer zum Teufel kommt auf die verrückte Idee, ein Klavier in den Wald zu stellen?

 

Druck und Verlag epubli GmbH, Berlin. 60 Seiten. ISBN 978-3-8442-7936-8

 

 

Manfred H. Schmidt

 

 

Die Weide

 

Im Morgenwind der frühen Jahre

Pflanzte ich einen Weidenbaum,

Seine langen grünen Zweige

Wehten mir durch manchen Traum.

 

Bin wie der Stamm jetzt, alt und rissig,

Und unter seinem Blätterdach

Singen im Abendwind die Zweige

Die Träume meiner Jugend wach.

 

(aus: "Jahre und Zeiten. Hundert Gedichte")

 

 

 

Neuerscheinung

 

...und wir machten Musik mit Jonny. Erinnerungen an die fünfziger Jahre

 

Eine Gruppe musikbegeisterter Jugendlicher spielt in der Nachkriegszeit in Kleinstädten und in Dörfern mit alten und neuesten Schlagern flotte Tanzmusik. Jugend- und Volkslieder entsprechen nicht mehr den musikalischen Ansprüchen der Nachkriegsgeneration. Mehr noch. Die Band spielt zunehmend Titel der Swing- und Jazzmusik. Es gibt zahlreiche spektakuläre Auftritte vor begeistertem Publikum. Mit dieser Art von Tanzmusik kommen kleine und große Probleme, insbesondere als der Rock 'n' Roll aufkommt. Es gibt Reibereien mit der Obrigkeit, es gibt sogar Auftrittsverbot...

Auch eine Kapelle aus Laienmusikern, die fast zehn Jahre lang Tanzmusik spielt, ist Wandlungen und verschiedenen Einflüssen unterworfen. Diese Erkenntnis bestätigte sich beim Beschreiben der Geschichte von Jonny und seiner Band, beim Kramen in Erinnerungen an die fünfziger Jahre. Bei genauer Betrachtung sind diese Jahre des Musikmachens nichts anderes als ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse und Veränderungen, in denen die Musiker lebten und denen sie unterworfen waren.

 

Treibgut Verlag (Dez. 2015), 60 Seiten, Hardcover.

ISBN 978-3-941175-65-5, 12 Euro